Flunder

 

 

 

Flunder (Platichthys flesus)

ein Grundfisch (Plattfisch) der Küstengewässer, der auch die Küstenflüsse (z.B. Elbe, Weser, Rhein) kilometerweit aufsteigt, um dort bis zur Laichzeit Nahrung zu suchen. Sie zieht dann von Januar bis Mai ins tiefe Küstenwasser zum Laichen. Die Oberseite ist je nach Gewässergrund braungrün mit kleinen gelblichen Flecken, zu beiden Seiten der Seitenlinie und am Ansatz von Rücken- und Afterflosse mit dornigen Höckern versehen. Beide Augen befinden sich auf der Oberseite, der Unterkiefer ist bezahnt, die Schuppen sind sehr klein und tief in der Haut liegend. Vor der Afterflosse befindet sich ein kräftiger Stachel. Die Unterseite zeigt eine weißgelbliche Färbung. Zu ihrer Nahrung zählen kleine Krebstiere, Schnecken, Muscheln, Würmer, Larven von Insekten und auch kleine Fische.

 

empfohlene Köder: Seeringel- oder Wattwurm

Fangtipp: Als gute Reviere zum Plattfischfang gelten alle dänischen Inseln in der Ostsee, die Hohwachter Bucht, das Revier um Fehmarn, die Küste in Mecklenburg-Vorpommern zwischen Graal-Müritz und Ahrenshoop und auf Rügen die Nordküste.
In der Nordsee sind die Molen auf Helgoland, die Hörns der friesischen Inseln und die Häfen der jütländischen Küste in Dänemark. - siehe auch unten die Übersicht

Beste Fangzeit: Mai bis September in der Nacht und den Dämmerungen, tagsüber döst die Flunder meist im Sand eingebuddelt, im Winterhalbjahr auch tagsüber aktiv

Top Design By NMuD Powered By CMSimple